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19. Juni 2017
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Preisverleihung "Preis Bundeswehr und Gesellschaft"

Am 19. Juni 2017 wurde durch die Bundesministerin für Verteidigung, Frau Dr. Ursula von der Leyen zum dritten Mal der Preis "Bundeswehr und Gesellschaft" in Berlin verliehen. In diesem Jahr ausgezeichnet wurden die Kreisstadt Euskirchen und der Sportverein Hertha BSC.

Der Preis wird gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGb) vergeben. Ausgezeichnet werden Institutionen, die sich um die Bundeswehr und ihre Angehörigen verdient gemacht haben. Sie erhalten eine Urkunde, eine Geldprämie von 2.500 Euro und eine Würfelskulptur als Symbol der Einheit von Bundeswehr, Gesellschaft und Menschen. Die Skulptur wurde von den Künstlerinnen Annika Unger und Anja Lapatsch geschaffen.

Eine Jury unter Vorsitz des DStGb-Hauptgeschäftsführers Gerd Landsberg hatte die Sieger aus 40 Vorschlägen ausgewählt. Landsberg selbst wurde von der Ministerin für sein Engagement mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold ausgezeichnet.

Die Preisverleihung fand in diesem Jahr als ein Höhepunkt des Deutschen Kommunalkongresses statt, der derzeit in Berlin tagt. Die Kreisstadt Euskirchen in Nordrhein-Westfalen gewann in der Kategorie Gebietskörperschaften. Euskirchen stehe „für ein Miteinander, zu dem sich der Kreis, die Stadt und die Dienststellen am Standort in besonderem Maße bekennen und fortwährend einsetzen“, hieß es in der Urteilsbegründung. Der Fußballbundesligist setzte sich in der Kategorie Vereine und Einzelpersonen durch, weil sich der Klub seit Jahren mit den unterschiedlichsten Aktionen bei Bundeswehrangehörigen für ihren Einsatz im In- und Ausland bedankt. „Die Vereinsführung steht voll und ganz hinter der Bundeswehr und den Menschen und würdigt diese durch viele Aktionen zu Gunsten der Bundeswehrangehörigen“, hieß es in der Begründung der Jury.

Neben dem Verband der Beamten der Bundeswehr (VBB), vertreten durch die Bundesgeschäftsführerin Cora Nixtatis hat auch der Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr (AHsAB) mit seinem Vorsitzenden Marcus Otto und Frau Dr. Bartoschek, Leiterin des Stabselements Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion teilgenommen.