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13. Juli 2016
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Projekt Organisationsanalyse BMVg

Am 13. Juli 2016 fand eine weitere Informationsveranstaltung zum Projekt Organisationsanalyse im Bundesministerium der Verteidigung statt, an welcher der Verband der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB) teilnahm.

Direkt zu Beginn der Veranstaltung wurden noch einmal die drei vorrangigen Ziele dieser Analyse deutlich gemacht: 1) Aufgabenklarheit, 2) angemessene und optimierte Aufgabenwahrnehmung sowie 3) dynamisches Organisationsmanagement. Das Haus soll in Zukunft flexibler ausgerichtet werden. Alles Ziele, die der VBB mitträgt, wobei wir nach wie vor deutlich gemacht haben, dass hierfür eine unvoreingenommene Ist-/Soll-Abfrage notwendig ist.

Informiert wurde in der Veranstaltung schließlich über den aktuellen Sachstand: derzeit befindet sich Arbeitspaket 5 (Arbeits- und Zeitwirtschaft) in der Bearbeitung. Hier wurden neue Aufgaben erhoben (5.1), die Jahresarbeitszeitschätzung (5.2) abgefragt und nicht angemessene/wahrgenommene Aufgaben (5.3) erhoben.

Im Anschluss wurde ein Überblick über die nächsten Arbeitsschritte gegeben. Gerade bei der Erhebung der Defizite machte der Verband deutlich, dass - um tatsächlich die Ziele der Organisationsanalyse umsetzen zu können - hier die entsprechenden Abfragemasken nicht schon von vornherein den ausfüllenden Personenkreis beeinflussen dürfen. Es muss Zielsetzung sein, dass auch die tatsächlichen Gegebenheiten im BMVg erfasst werden. Jede andere Verfahrensweise sieht der Verband auf Grund der Möglichkeit der "Beeinflussung" kritisch. Der VBB geht weiterhin davon aus, dass die Analyse nur dann ein Erfolg werden kann, wenn auch wirklich der tatsächliche Ist-Zustand im Rahmen der Analyse aufgezeigt wird, um dann in weiteren Schritten ggfls korrigierend eingreifen zu können.

Der VBB bleibt weiter dran!