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04. Mai 2016
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VBB sieht dringenden Handlungsbedarf beim Zivilpersonal in der Bundeswehr

Um die Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr mit Leben zu erfüllen, bedarf es weiterer Anstrengungen. Gerade für das Zivilpersonal besteht ein erheblicher Nachholbedarf. Dieses sagte der Bundesvorsitzende des Verbandes der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB) im Rahmen eines Interviews mit der Internetredaktion des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) vom heutigen Tage.

Mehrfachbelastungen durch Auslandseinsätze und zusätzlichen Aufgaben im Rahmen der Flüchtlingshilfe machen deutlich, wie dünn die Personaldecke im zivilen Bereich der Bundeswehr ist. Dem gelte es durch die Erhöhung des Personalumfangs für das Zivilpersonal entgegenzuwirken. „Das beinhaltet auch, dem erkennbaren Personalmangel durch strukturelle und finanzielle Verbesserungen zu begegnen“, so Kamm weiter. Die Bundesregierung, die sie tragenden politischen Parteien und im Besonderen die Haushalts- und Verteidigungspolitiker sollten sich ihrer Verantwortung für die Bundeswehr in ihrer Gesamtheit bewusst sein.

Personalumfänge, persönliche Ausrüstung, Wehrmaterial und die Infrastruktur bedürfen mittel- und langfristig ausreichender Finanzmittel. Nur so kann dem erklärten politischen Ziel, die Bundeswehr zu einem der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands machen zu wollen, Rechnung getragen werden kann, so der Verbandschef.