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12. Juni 2017
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Bundesvorsitzender informiert sich über Agenda Deregulierung

Seit September 2016 gibt es sie - die Agenda Deregulierung des Bundesministeriums der Verteidigung, dennoch ist noch zu wenig über sie bekannt - Zeit dies zu ändern und die Zielsetzung des Vorhabens zu hinterfragen.

Bei seinen Terminen an der Basis hört es der Bundesvorsitzende des Verbandes der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB), Wolfram Kamm immer wieder - die Bürokratie, die so viel Zeit kostet hält einen von den eigentlichen Aufgaben ab. Dieses Problem ist jedoch kein unbekanntes und so führte der Bundesvorsitzende im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn ein erstes Gespräch mit Oberstleutnant i.G. Pfefferl aus dem Referat Bürokratieabbau, welcher dem VBB die Agenda und damit eben den Plan zur "Bekämpfung" genau dieses Problems gerne erläuterte.

Die Agenda Deregulierung steht - neben der Weiterentwicklung des Regelungs- und Formularmanagements sowie der konsequenten Bürokratievermeidung - für systematischen Bürokratieabbau im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung. Dies meint konkret den gezielten und auf Dauer angelegten Abbau von Überregulierungen.

Hierzu wurde eine Bürokratielandkarte erstellt, die die potenziellen Berührungspunkte des Personals mit der Bürokratie aufzeigt - und zwar vom Berufseintritt über die gesamte Dienstzeit bis hin zum Dienstzeitende, untergliedert in bestimmte Lebenslagen und Situationen.

Das Referat machte dabei mehr als einmal deutlich, dass es darum geht, eine spürbare Entlastung des Einzelnen und wieder mehr Zeit für die eigentliche Kernaufgabe zu schaffen. Ein gesundes Maß an Bürokratie ist dabei sogar absolut notwendig, um gleichbleibende, nachvollziehbare und transparente Ergebnisse zu erzielen, jedoch ohne Überregulierung.

Nachdem nun die ersten Schritte mit der Bürokratielandkarte gemacht sind, ist für Ende des dritten Quartals 2017 eine Online-Befragung der Angehörigen der Bundeswehr und des Ministeriums geplant - denn Bürokratieabbau lebt vom Mitmachen. Belastungen müssen fortlaufend identifiziert und analysiert werden. Hierzu werden wir dann auch im VBB Magazin gesondert noch berichten. Bis dahin begleiten wir die Arbeit des Referats weiter aufmerksam und unterstützen diese gerne.