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24. Juni 2020
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Der VBB - Ihre kompetente Stimme im Organisationsbereich Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen!

Am 10. Juni 2020 trafen sich die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der VBB-Beamten - Listen für die Personalratsgremien des OrgBereiches IUD in Bonn, um den Listenführer für die HPR-Wahlen, ROAR Stefan Tittes, bei seiner Kandidatur zu unterstützen. Flankiert wurde das Vorhaben vom Bundesvorsitzenden des VBB, Dr. Hans Liesenhoff, der eine optimale Zusammenarbeit zwischen den Personalräten und dem Verband der Beamten und Beschäftigten der Bundeswehr (VBB) ausdrücklich anstrebt. Den Bundesvorsitzenden begleitet hat die stellvertretende Bundesvorsitzende OAR‘ in Katja Wiskirchen, die als Mitglied der Bundesleitung fachlich den OrgBereich IUD abdeckt.

Der OrgBereich IUD beheimatet vielfältige und interessante Fachaufgaben, die unter dem Stichwort Gesetzliche Schutzaufgaben die grundsätzlichen Aufgaben für Arbeits-, Strahlen-, Brand-, Selbst-, Umwelt- und Naturschutz, Ökologie, Umweltverträglichkeit, Gefahrgutwesen, Kreislauf-/Abfallwirtschaft, Landschaftspflege, Boden- und Gewässerschutz/Kontaminationsbearbeitung, sowie verschiedene Verantwortlichkeiten im Rahmen der Behördlichen Aufsicht beinhalten. Darüber hinaus gehören die Deckung des Infrastrukturbedarfs im In- und Ausland sowie im Einsatz samt deren Planung, die bauliche Absicherung der Liegenschaften, der Betrieb der Truppenübungsplätze und die Liegenschaftsmaterialverwaltung zu den zentralen Aufgaben. Ein weiteres „Geschäftsfeld“ im OrgBer IUD sind die Beschaffung von beispielsweise liegenschaftsbezogenem Material und leitungsgebundener Energie und Einsatzbedarf. Ergänzend führt die Abteilung Finanzen und Controlling die Buchhaltung in allen Teilen des Rechnungswesens (Haushaltswesen, Finanzbuchhaltung und Kosten- und Leistungsrechnung) und bearbeitet die Vorschläge im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprogramms (KVP). Zentrale Druckereileistungen, die Grundsatzbearbeitung für Verpflegung und bewirtschaftete Betreuung sowie die Bearbeitung spezieller Rechtsangelegenheiten in Justiziariaten und das Kompetenzzentrum für das Reisemanagement der Bundeswehr runden die Aufgabenverantwortung des OrgBer IUD unter weitgehend organisatorischer Eigenverantwortung ab. Bei dieser Vielfalt müssen die berechtigten Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kompetent und konsequent vertreten werden.

In wenigen Monaten werden vom 09. – 11. November 2020 die neuen Personalräte gewählt. Zur Wahl stellen sich neben ROAR Stefan Tittes für den HPR, RDir Wolfgang Bernath für den Personalrat beim BMVg 1. Dienstsitz in Bonn, OAR‘ in Bettina Hannes für den Gesamtpersonalrat beim BMVg, ROAR‘ in Birgit Göbel für den Bezirkspersonalrat beim BAIUDBw Bonn, ROAR Stephan Padberg für den Gesamtpersonalrat beim BAIUDBw Bonn sowie ROAR‘ in Sonja Kühne als Spitzenkandidatin für den örtlichen Personalrat beim BAIUDBw Bonn.

Unser Verband hat über 60 Jahre Bestand, bleibt traditionell bei den aktuellen Themen der Zeit und tritt deshalb auf allen Ebenen mit engagierten Kandidatinnen und Kandidaten an. Der oder dem vielleicht noch unentschlossenen Wählerin oder Wähler sei allerdings vorweg zugerufen: Der VBB ist mit seinen Listen nicht einer von vielen – er ist DER starke, aktive und bewährte Verband, der die INTERESSEN DES ZIVILPERSONALS in der Bundeswehr mit hohem, stetigen Einsatz, fundierter Sachkenntnis und lösungsverpflichtet vertritt. Gleiches gilt auch für die sozialen, rechtlichen und berufspolitischen Belange des Zivilpersonals in den privatisierten Bereichen. Der VBB ist das feste Fundament für die Verwirklichung berechtigter Interessen der zivilen Beschäftigten. Nur mit seinen engagierten, mit hoher Sachkenntnis und explizitem Fingerspitzengefühl für das Machbare und jederzeit besonnenen Verbandsmitgliedern in den unterschiedlichen Gremien konnte die Gestaltung des Organisationsbereiches IUD zu einem solchen anerkannten Erfolg werden. Die enge Begleitung dieser organisatorischen Herausforderung bei gleichzeitigen Erfolgen wie die Höherbewertung und Schaffung von Dienstposten, Erhalt und Ausbau von Aufstiegsmöglichkeiten über Laufbahngrenzen hinweg, stetige und umfassende Verbesserung der Planstellensituation, Verhandlung von Dienst-/Arbeitszeitvereinbarungen und vielem mehr kann nur mit Kandidatinnen und Kandidaten gelingen, die den VBB-Gedanken einer bewährten Berufsorganisation bei bester Vernetzung über den eigenen Bereich hinaus vorleben und tagtäglich umsetzen.

Insbesondere die außerordentliche pandemische Krisenlage hat gezeigt, wie wichtig die auch in dieser Zeit einwandfrei funktionierenden Gremien und die Arbeit unseres erfahrenen Verbandes für einen geordneten und rechtlich einwandfreien, nachvollziehbaren und transparenten Verwaltungsvollzug sind. Hierdurch konnten soziale Verwerfungen mit unübersehbaren Folgen ebenso wie lähmender Stillstand vermieden werden. Bedingt durch die unterbrechungsfreie Bearbeitung von Beteiligungsmaßnahmen aller Art konnte der Bereich IUD seine Attraktivität und Schlagkraft auch in dieser von unübersichtlichen Einflüssen geprägten Zeit aufrechterhalten.

Keiner kann derzeit wissen, welche Folgen sich aus der Corona-Krise ergeben werden. Werden sich neue Arbeits (-zeit) modelle herausbilden, wie sind Homeoffice, Familien- und Betreuungspflichten zukünftig mit Erfordernissen des ortsabhängigen Präsenzbetriebes vereinbar? Welchen sozialen Weg wird die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt in Zukunft nehmen?

Gerade bei der Digitalisierung und IT-Ausstattung gibt es einen gewaltigen, aber lohnenden Investitionsbedarf. Als eine dringend erforderliche Modernisierungsmaßnahme mit Blick auf Personal und Digitalisierung wird insbesondere die flächendeckend bessere Ausstattung mit mobilen IT- Endgeräten gesehen. Auch dieses Ziel in Kombination mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird ein Gradmesser für zukünftige Arbeits- und Leistungszufriedenheit unserer Beschäftigten und derer Wertschätzung sein.

Wir werden bei allen Fragen stets die Ausgestaltung und Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements und die Belastung der Beschäftigten im Blick behalten, über die Monatsgespräche hinaus bestehende Probleme ansprechen und deren Lösung konstruktiv begleiten. Die Gestaltung einer guten Führung wird ein weiterer Arbeitsschwerpunkt in den Gremien sein. Ein wertschätzender und an Fürsorge orientierter Umgang wird eine tragende Säule für Arbeitszufriedenheit und Attraktivität sein.

Unser erfolgreicher Einsatz für die Verbesserung beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten wie z. B. der Aufstieg nach § 27 BLV wird fortgeführt und weiter vorangetrieben. Unser Verband wird diese komplexen Bereiche mit der ihm eigenen Professionalität und Expertise behandeln; gleiches gilt im Übrigen auch für die Novellierung des Personalvertretungsrechts.