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07. Februar 2018
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Branchentage 2018

Hoch qualifizierte Arbeit erfordert hohe Anerkennung bei der Tarifrunde

Zu einem sogenannten Branchentag im Rahmen der Einkommensrunde 2018 trafen sich Tarifbeschäftigte und Beamtinnen und Beamte der Bundeswehr in der Luftwaffenkaserne in Köln/Wahn.

Mit diesen Aktionstagen hat der dbb beamtenbund und tarifunion im Vorfeld der Sitzung der Bundestarifkommission des dbb die anstehende Einkommensrunde 2018 eingeläutet.

Die zivilen Beschäftigten sollten die Möglichkeit erhalten ihre Forderungen, Wünsche und Vorstellungen für die Tarifverhandlungen zu äußern. Diese Losung hatte der Fachvorstand Tarifpolitik im dbb, Volker Geyer, zu Beginn seiner Ausführungen ausgegeben. Und die zahlreich erschienen Kolleginnen und Kollegen machten reichlich Gebrauch von der Möglichkeit, ihren Vertretern in der Bundestarifkommission einen Forderungskatalog mit auf den Weg zu geben.

An dem vom Verband der Arbeitnehmer der Bundeswehr (VAB) zusammen mit dem dbb organisierten Branchentag nahm erstmalig auf Einladung auch der Bundesvorsitzende des Verbandes der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB), Wolfram Kamm, teil.

Für die Beamtinnen und Beamten soll ja nach Aussage aus dem Bundesministerium des Innern (BMI) der Tarifabschluss zeit- und inhaltsgleich übertragen werden. Für die Beamtinnen und Beamten der Bundeswehr forderte der Bundesvorsitzende in seinem Eingangsstatement eine hohe prozentuale Erhöhung und dieses verbunden mit einer hohen Einmalzahlung. Eine klare Absage erteilte Wolfram Kamm der Zahlung eines Sockelbetrages. Das Bundesverfassungsgericht hatte in einem Urteil bereits einmal auf ein einzuhaltendes Abstandsgebot zwischen den Laufbahngruppen hingewiesen. Dieses auch auf Grund unterschiedlicher Zugangsvoraussetzungen und Qualifikationen für den einfachen, mittleren, gehobenen und höheren Dienst.

Daneben forderte der Bundesvorsitzende vehement den Einstieg in die Angleichung der wöchentlichen Arbeitszeit für die Beamtinnen und Beamten der Bundeswehr an die der Tarifbeschäftigten. Die unterschiedlichen Wochenarbeitszeiten würden als gravierende Ungerechtigkeit empfunden und eine Angleichung sei nunmehr dringend geboten. Im Rahmen der sich anschließenden Diskussion wurden diese Aussagen von den anwesenden Kolleginnen und Kollegen einhellig begrüßt. Die Erwartungshaltung an die Verhandlungsführer des dbb, für einen sehr guten Abschluss zu kämpfen, war erkennbar hoch.

Den Bericht des dbb beamtenbund und tarifunion zum Branchentag in Wahn finden Sie mit einem kurzen Film unter folgender nachfolgender URL.