vbb-logo
29. Juli 2017
Auf Facebook teilenAuf Twitter weitersagenArtikel versenden

Bereich I

Verbandsinformationen und geselliges Beisammensein - Grillfest der StOGr Rostock

Das Grillfest der Standortgruppe Rostock gehört zu den festen Terminen im Veranstaltungskalender eines jeden Jahres. Unter den – wie jedes Jahr – zahlreichen Gästen konnte der Vorsitzende der Standortgruppe, Frank Wilcke, in diesem Jahr den Bundesvorsitzenden des Verbandes der Beamten der Bundeswehr e. V. (VBB), Wolfram Kamm und den Bereichsvorsitzenden, Peter Maschmeyer, begrüßen.

Darüber hinaus ist es mittlerweile eine gute Tradition, auch Mitglieder des Schwesterverbandes, des Verbandes der Arbeitnehmer der Bundeswehr e. V. (VAB) einzuladen, die der Einladung auch zahlreich gefolgt waren.

Nach der allgemeinen Begrüßung und Ausführungen zu den Aktivitäten der Standortgruppe übergab Frank Wilcke das Wort an den Bundesvorsitzenden, Wolfram Kamm.

Zu den Stichworten: Bündelung der Dienstposten im gehobenen Dienst, Besetzung von leitenden zivilen, Dienstposten mit Soldaten und der Einführung eines „Compliance Management Systems (CMS)“ spannte sich der Bogen verbandspolitischer Aktivitäten des VBB. Gerade mit der in Aussicht stehenden Umsetzung der Bündelung von Dienstposten im gehobenen Dienst, scheint eine jahrelange Forderung des Verbandes kurz vor der Umsetzung zu stehen. In allen Organisationsbereichen des Verteidigungsressorts ist die Bündelung ein probates Instrument trotz des Rückzuges der Bundeswehr aus der Fläche zumindest ein „mittleres Laufbahnziel“ A11 für alle Kolleginnen und Kollegen des gehobenen Dienstes möglich zu machen. Erweiterungen der Bündelungsmöglichkeiten, beispielsweise im gehobenen technischen Dienst oder bei den Sozialberatern habe der Verband bereits thematisiert. Die Besetzung des Dienstpostens des Leiters CMS mit einem Soldaten habe die Bundesleitung neben einigen weiteren, gleichgelagerten Fällen, im Rahmen eines Gespräches mit der Bundesministerin der Verteidigung, Frau Dr. Ursula von der Leyen, angesprochen. Nach Ansicht des VBB sei es nicht hinnehmbar, dass vermehrt leitende, zivile Dienstposten innerhalb und außerhalb des Ministeriums mit Soldaten besetzt würden. Eine solche Verfahrensweise konterkariere die Vorgaben des Grundgesetzes nach einer selbstständigen Bundeswehrverwaltung zunehmend.

Zu den weiteren wichtigen Themen der Verbandes gehören auch die Gespräche mit dem VAB zu einer möglichen Fusion beider Verbände. Hierzu berichtete der Bundesvorsitzende zu aktuellen Sachstand. In diesem Zusammenhang konnte erfreulicherweise festgestellt werden, dass die anwesenden Mitglieder des VAB einer Fusion mit dem VBB gegenüber positiv eingestellt sind.

Mit guten Gesprächen bei ebenso guter Verpflegung wurde die Standortgruppenversammlung fortgesetzt.