24. November 2018

Erstes Gespräch in neuer Verwendung

  • VBB-Bundesvorsitzender Wolfram Kamm im Gespräch mit Unterabteilungsleiterin III, Petra Müller Foto: VBB VBB-Bundesvorsitzender Wolfram Kamm im Gespräch mit Unterabteilungsleiterin III, Petra Müller

Das Eis musste nicht erst gebrochen werden, da sich die neue Unterabteilungsleiterin III in der Personalabteilung, Petra Müller, und der Bundesvorsitzende des Verbandes der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB), Wolfram Kamm, bereits seit Langem – auch in jeweils unterschiedlichen Verwendungen - kennen.

Gut erinnern konnten sich beide an die Zeit als Frau Müller Referatsleiterin PSZ II 6 im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) war und auch mit ihrer positiven Begleitung die Bündelung der Dienstposten im mittleren Dienst erreicht werden konnte. Bundesminister a. D. zu Guttenberg war seiner Zeit Bundesverteidigungsminister.

Auch die Bündelung der Dienstposten im gehobenen Dienst sieht die neue Unterabteilungsleiterin positiv.

Wesentlicher Teil des Gespräches bildeten die Möglichkeiten einer verbesserten Besoldungsstruktur zu der der VBB mit eigenen Vorschlägen einen Beitrag leisten will. Hierzu überreichte Wolfram Kamm ein entsprechendes Positionspapier mit der Bitte, die verbandlichen Vorstellungen zu berücksichtigen.

Ein weiteres wichtiges Thema der Verbandsarbeit des VBB ist derzeit die Dienstpostenstruktur der Sozialberater im Bereich des Sozialdienstes. Während die Dienstposten der Sozialarbeiter bereits im Rahmen der allgemeinen Bündelung im gehobenen Dienst gehoben wurden, fehlt dies noch immer bei den Sozialberatern. Hier ist weiter dringender Handlungsbedarf geboten. Qualitative und quantitative Veränderungen im Aufgabenbereich machten aus Sicht des VBB eine Anpassung nach oben schon seit langem und auch ohne langwierige Organisationsprüfungen erforderlich. Auch sei es aus Sicht des Verbandes wenig sinnvoll neue „Hierarchieebenen“ einzuziehen. Aufgrund der überschaubaren in Frage kommenden Personen komme für den VBB nur eine allgemeine Anpassung nach oben in Frage. Frau Müller verwies in dem Zusammenhang auf ein für Anfang Dezember 2018 terminiertes Gespräch in dem ressortintern das weitere Vorgehen erörtert werden soll.

Der Verband werde – so die Zusage – durch den zuständigen Referatsleiter auf dem Laufenden gehalten.