Beim Ausflug der Ruhestandsbeamten der StOGrp München/Fürstenfeldbruck ging es dieses Mal ging es um ein Produkt, das in unseren Vorratsschränken oft ganz selbstverständlich steht und das trotzdem so manche Überraschung bereithält: den Honig.
Denn was man in den Medien gelegentlich hört, stimmt leider: Nicht alles, was nach Honig aussieht, summt auch vor Reinheit. Nur etwa ein Fünftel des in Deutschland verkauften Honigs kommt tatsächlich von heimischen Wiesen und Wäldern. Der Rest wird nicht selten mit Sirup gestreckt oder stammt aus Quellen, bei denen man lieber nicht so genau hinschauen möchte.
Also beschlossen wir, dem „Gold der Bienen“ auf den Grund zu gehen – und zwar direkt beim Erzeuger. Pünktlich zum ersten Sonnentag nach einer gefühlten Ewigkeit im Regen fanden wir uns bei Sezzerbees in München-Feldmoching ein. Dort bekamen wir einen lebendigen und fachkundigen Einblick ins Leben der Bienen – von der fleißigen Sammlerin über den kunstvollen Wabenbau bis zum süßen Endprodukt im Glas. Besonders schön: Wir durften nicht nur zuhören, sondern auch sehen, riechen und natürlich probieren. Mehrere Honigsorten standen bereit, und so mancher Gaumen machte große Augen.
Zum Abschluss verabschiedeten wir uns nicht nur von den Bienen, sondern auch voneinander – allerdings nicht, ohne noch einen frisch gegrillten Steckerlfisch und andere Köstlichkeiten zu genießen. Ein rundum sonniger Tag also, der uns allen schmeckte – im wahrsten Sinne des Wortes.